Sabina

„Ich wünsche für mich alles Gute“                                                                           

Sabina ist zum Zeitpunkt des Interviews 31 Jahre alt. 2016 kam sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern von Aserbeidschan nach Deutschland. Die Anfangszeit in Deutschland war, insbesondere durch die Sprachbarriere und zahlreiche Umzüge, sehr schwierig für Sabina. Deshalb war es ihr sehr wichtig schnell die deutsche Sprache zu lernen:

„Ich muss deutsch sprechen, muss deutsch verstehen und ich kann nicht immer jemanden dabei haben. Das geht nicht für mich. Ich will ja selbstständig alles machen.“

Sabina hat sich zunächst selbst, mit Hilfe von YouTube Videos, Deutsch beigebracht und dadurch das Sprachniveau A2 erlangt. Um ihre Deutschkenntnisse weiter zu verbessern und das B1 Niveau erreichen zu können, wurde Sabina an den InProcedere-Projektpartner ProfeS in Landau verwiesen. Bei ProfeS hat Sabina dann im Februar 2017 einen B1 Sprachkurs begonnen, den sie Ende Juli erfolgreich abgeschlossen hat. Neben dem vielen Lernen ist es Sabina wichtig, möglichst viel Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.

Wie jede junge Frau hat auch Sabina Träume. Ihr Wunsch in Deutschland zu bleiben und hier einer Arbeit nachzugehen, wurde mit der Unterstützung von ProfeS wahr. Hierfür ist Sabina ProfeS sehr dankbar ist. Sie freut sich sehr darauf, im August eine Ausbildung als Altenpflegerin beginnen zu können. In ihrem Heimatland war sie als Sekretärin und im Management tätig. Es sei spannend, neue Berufszweige kennenzulernen, so Sabina, wobei sie sich insbesondere darüber freut, in einem Beruf zu arbeiten, in dem sie Menschen helfen kann.

Auf ihre Zukunft blickt Sabina positiv, weil sie und ihre Familie durch die angefangene Ausbildung erstmal in Deutschland bleiben können:

Anne Parr: Wie stellst du dir deine Zukunft vor?

Sabina: Ich denke meine Zukunft wird gut, weil ich ja jetzt eine Ausbildung anfange, ich denke ich habe gewonnen. Meine erste Treppenstufe. Ich hoffe, dass alles gut wird, weil ich ja jetzt drei Jahre eine Ausbildung mache, dann arbeite und dann mache ich vielleicht etwas anderes, vielleicht eine Ausbildung zur Krankenpflegerin. Dann geht es weiter, etwas Neues lernen, arbeiten, den Führerschein machen und so weiter. Ja und leben für meine Familie.

Anne Parr: Was wünscht du dir denn für die Zukunft?

Sabina: Ich wünsche für mich alles Gute und ich denke, man kann alles schaffen, wenn man es will. Man muss ein Ziel haben und dann auf das Ziel zugehen und ich hoffe, dass ich das auch alles schaffen kann. Es freut mich, dass ich in Deutschland bin, es gibt hier viele Chancen.

 

 

 

Bleiberecht durch Arbeit 2.0