Gesichter & Geschichten

Die Gründe, warum Menschen gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen, sind vielfältig – genau wie ihre Geschichten. Im Projekt InProcedere – Bleiberecht durch Arbeit 2.0 werden Geflüchtete in Rheinland-Pfalz an vier Standorten mit viel Herzblut und Engagement auf ihrem Weg in Schule, Ausbildung und Arbeit unterstützt. Seit 2015 wurden bereits über 1400 Personen beraten und begleitet- ihre Gesichter und Geschichten würden also mehrere Bücher füllen. Um Ihnen dennoch einen Einblick in die vielfältigen Lebenssituationen, Träume, Hoffnungen, aber auch Ängste von Geflüchteten zu geben, ist Anne Parr vom ism- Institut für Sozialpädagogische Forschung e.V. im Juli und August 2017 in die Regionen der InProcedere-Netzwerkpartner, (Bad Kreuznach, Germersheim, Landau und Ludwigshafen) gereist. Hier traf sie Ehsan aus dem Iran, Amet aus Mazedonien, Mohammad aus Afghanistan, Sabina aus Aserbeidschan, Ghulam aus Afghanistan und Hripsimie aus Armenien, die sie nach ihrem Alltag und Erfahrungen, ihren Fähigkeiten und Leidenschaften und auch nach ihren Wünschen für die Zukunft gefragt hat. Hieraus sind sechs bewegende Geschichten über Menschen entstanden, die aus unterschiedlichsten Gründen ihre Heimatländer verlassen mussten und sich nun in Deutschland voller Hoffnung ein neues Leben aufbauen, gleichzeitig aber auch mit vielen Hürden und Herausforderungen zu kämpfen haben. Ihre Gesichter und Geschichten stehen stellvertretend für die vielen Menschen die im Projekt InProcedere Unterstützung erhalten.

Den Grundstein für Gesichter und Geschichten legte Beyhan Özdemir bereits im Jahr 2012, wo sie Yasin, Reza, Diana, Ella, Familie K. und Sunday besuchte und interviewte. Ihre Gesichter und Geschichten lesen Sie hier.

 

Anmerkung der Redaktion: Die Biographien werden durch Interviewzitate veranschaulicht. Diese werden inhaltlich unverändert wiedergegeben, wurden allerdings zugunsten der Lesbarkeit sprachlich geglättet.

Bleiberecht durch Arbeit 2.0